Details zur News

Standardisierte Sets als Unterstützung zur Prozessoptimierung

Zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema „Standardisierte Sets als Unterstützung zur Prozessoptimierung“ hatte die Fuhrmann GmbH die Mitgliedshäuser der AGKAMED am 19. Mai 2009 nach Düsseldorf eingeladen.

Zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema „Standardisierte Sets als Unterstützung zur Prozessoptimierung“ hatte die Fuhrmann GmbH die Mitgliedshäuser der AGKAMED am 19. Mai 2009 nach Düsseldorf eingeladen.

Prozessoptimierung durch standardisierte Sets?
Informationsveranstaltung mit dem Thema „Standardisierte Sets als Unterstützung zur Prozessoptimierung“

Much, 26. Mai 2009 - Zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema „Standardisierte Sets als Unterstützung zur Prozessoptimierung“ hatte die Fuhrmann GmbH die Mitgliedshäuser der AGKAMED am 19. Mai 2009 nach Düsseldorf in ein Tagungshotel eingeladen.

50 Gäste aus den Klinikbereichen OP, Ambulanz, Anästhesie, ZSVA, stationärer Bereich, Einkauf  waren der Einladung des Herstellers von Medicalprodukten für Kliniken und den niedergelassenen Bereich gefolgt.

Geschäftsführer und Gastgeber Arndt Fuhrmann begrüßte die Teilnehmer und freute sich über die große Teilnehmerzahl. In seiner Begrüßungsrede informierte er über die Beweggründe der Fuhrmann GmbH, derartige Veranstaltungen zu organisieren. Der Gesundheitsmarkt befindet sich im Aufbruch und hat sich nachhaltig geändert. Zunehmender Wettbewerb, Abbau von Betten, Abrechnung nach Fallpauschalen, steigende Kosten, das sind nur einige Kriterien die diese Veränderungen kennzeichnen. Als Partner der Einkaufsgemeinschaften und deren angeschlossenen Kliniken fühlt sich die Fuhrmann GmbH verpflichtet, gemeinsam mit den Partnern hierfür nach Lösungsansätzen zu suchen. Dafür muss das System Klinik ganzheitlich betrachtet werden. Nicht die einzelne Abteilung steht im Fokus, sondern die Wechselwirkungen zwischen den Akteuren müssten aufgezeigt werden. Arndt Fuhrmann wies daraufhin, dass sein Unternehmen fest davon überzeugt ist, dass durch die Standardisierung von Prozessen und Produkten ein wertvoller Beitrag zur Verbesserung der Gesamtsituation geleistet werden kann.

Den Eröffnungsvortrag hielt Herr Dr. Oliver Gründel. Der Geschäftsführer der AGKAMED informierte in seinem Vortrag über die Notwendigkeit zur Prozessoptimierung im Klinikumfeld. Die DRG-Fallpauschalen sind für Kliniken mit 70% bis 90% die Haupterlösquelle. Die Auswirkungen der DRG-Abrechnung sind verkürzte Verweildauer und Verlagerung in ambulante Therapie, Bettenabbau und Klinikschließungen. Um zukünftig nicht zu den Verlierern des DRG-Abrechnungssystems zu gehören, müssen die Kliniken umdenken. Zum einen bedarf es der strategischen Steuerung der DRGs. Ziel muss es hierbei sein, hochwertige DRGs mit Kostendeckung bedienen zu können. Das Leistungsspektrum der Kliniken darf nicht der „Gemischtwarenladen“ sein, sondern muss sich auf einzelne Schwerpunkte konzentrieren. Neben der strategischen Steuerung der DRGs stehen zum anderen auch die Prozesskosten im Fokus. So stehen oft der Warenwert und die dafür anfallenden Beschaffungskosten in einem unangemessenen Verhältnis. Experten schätzen, dass in der Verschlankung von Prozessen und somit der Reduzierung von Prozesskosten ein Potential von 30% möglich ist. Die Industrie bietet heute bereits Produkte (Sets) die viele Vorteile für alle beteiligten Abteilungen in den Kliniken darstellt, und so zu Zeit- und Kosteneinsparungen bei den Prozessabläufen führt.

Im zweiten Vortrag ging Bernd Thimm, Key-Account Manager der Fuhrmann GmbH, erläuterte Prozesse und welche Vorteile sich durch Prozessoptimierung erreichen lassen. Auf Basis der Bedürfnisse von Kliniken und deren Fachbereiche zeigte er speziell beim Punkt Beschaffungsprozess Einschränkungen auf, die den Alltag in den Kliniken unnötig erschweren. Bei den Beschaffungskosten entfallen nur ca. 10% auf den Warenwert des Produktes. 90% der Kosten werden durch nicht Wertschöpfende Tätigkeiten (kommissionieren, etikettieren, verpacken, transportieren,…) erzeugt. Sets können hier helfen derartige Tätigkeiten einzusparen und somit die Prozesse zu optimieren. Die Fuhrmann GmbH erfüllt genau die Anforderungen die Klinken an Hersteller von Sets und den Sets selber haben. Durch ihre Kompetenz im Bereich Konfektionierung von individuellen Sets und bei Dienstleistungen ist Fuhrmann der ideale Partner.

Vom Klinikum Osnabrück konnte Wolfgang Göcke als Referent für die Informationsveranstaltung gewonnen werden. Als Pflegeleitung des Dienstleistungszentrum-OP/Zentralsterilisation 
im Klinikum Osnabrück GmbH stellte er den Teilnehmern seinen Erfahrungsbericht von der Umstellung unsterilen auf sterile Verbandstoff-Sets vor. Kosteneinsparungen, erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit und Patientensicherheit sind nur einige Vorteile die das Klinikum Osnabrück durch die Umstellung erreicht hat.

„Die Diskussion hat gezeigt, dass Sets zur Optimierung von Prozessen beitragen. Eine Standardisierung von Sets ist jedoch schwer durch zusetzen, da jede Klinik ihre individuellen Abläufe hat.“ Mit diesen Worten bedankte sich Arndt Fuhrmann bei allen Gästen für ihre intensive Teilnahme und lud die Veranstaltungsteilnehmer  zu einem Imbiss ein.

19.06.2009 10:33 Alter: 1 Jahre
News